Übungsklausur – Lösung

Aufgabe 1

a) Beispiele für mögliche Antworten

  • Verringerung des Haftungsrisikos
  • zusätzliches Know-how (Wissen)
  • zusätzliches Kapital
  • größere Kreditwürdigkeit
  • Erweiterung des Kundenstammes
  • Wachstum (Unternehmenserweiterung)
  • persönliche Gründe
  • ausgewogene Entscheidungen
  • mehrKreativität
  • mehr Spielraum für Investitionen

(5 Punkte)

b) Beispiele für mögliche Antworten

  • Bei den Personengesellschaften ist jeweils mindestens eine natürliche Person gesellschaftsführend und voll haftend.
  • Kapitalgesellschaften sind juristische Personen; nur das Unternehmen haftet mit dem Gesellschaftsvermögen bzw. Vollhaftung ist ausgeschlossen

(2 Punkte)

c) Beispiele für mögliche Antworten

Personengesellschaften: OHG, KG, GbR, GmbH & Co. KG

Kapitalgesellschaften: AG, GmbH, KGaA

(4 Punkte)

Aufgabe 2

a) Beispiele für mögliche Antworten

Aufbauorganisation:

Die Gesamtaufgabe wird im Rahmen der Aufgabenanalyse in Teilaufgaben zerlegt. Anschließend werden bei der Aufgabensynthese ähnliche Teilaufgaben zu koordinierbaren Aufgabenkomplexen zusammengefasst (Cluster). Dabei entstehen Stellen mit oder ohne Leitungsbefugnisse.

Ablauforganisation:

Die Ablauforganisation zerlegt die Arbeitsprozesse und ordnet zeitliche, örtliche und inhaltliche Aspekte zu sinnvollen Arbeitsvorgängen. Arbeitsprozesse werden ermittelt, indem Raum, Zeit, Sachmittel und Personen aufeinander abgestimmt werden. -> Es wird also festgelegt, was wo wie und wann zu tun ist.

(6 Punkte)

b) Beispiele für mögliche Antworten

Einlinienorganisation, Mehrlinienorganisation, Matrixorganisation

(3 Punkte)

Aufgabe 3

a) Beispiele für mögliche Antworten

Gewährleistung einer hohen Liefer- und Servicebereitschaft

  • Minimierung der
    • Lagerkosten
    • Kapitalbindungskosten
    • Beschaffungskosten
  • geringe Transportzeiten und -kosten
  • geringe Stillstandszeiten im Material- und Warenfluss
  • niedrige Fehlmengenkosten
  • Flexibilität durch ständige Lieferbereitschaft

(5 Punkte)

b) Beispiele für mögliche Antworten

  • hohe Lieferbereitschaft zu niedrigen Kapitalbindungs- und Lagerkosten
  • hohe Kapitalbindungskosten zu eingeschränkter Liquidität des Unternehmens

(6 Punkte)

Aufgabe 4

Aufbauorganisation:

  • Organigramm (Organisationsstruktur)
    • Hier werden der Unternehmensaufbau, die einzelnen Abteilungen (Funktionen) und die Hierarchieebenen dargestellt.
    • Die Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten erkennen unmittelbar die Organisationsstruktur des Unternehmens.
  • Stellenbeschreibung
    • Diese beinhaltet eine schriftliche, detaillierte Festlegung der Aufgaben, Ziele, Unter- bzw. Überstellung, Vertretung und Entgeltgruppe.
  • Arbeitsanweisung
    • Hierbei werden für eine konkrete Aufgabe spezielle Anweisungen zur wirtschaftlichsten Erfüllung erteilt.

Ablauforganisation:

  • Arbeitsablaufdiagramm
    • Das Diagramm verschafft einen Überblick über die zu verrichtenden Aufgaben, aus welchem die einzelnen Arbeitsschritte hervorgehen – dies kann auf unterschiedliche Art und Weise dargestellt werden.
  • Netzplantechnik
    • Komplexe Aufgaben werden in der betrieblichen Praxis mithilfe eines Netzplanes gelöst. Mit ihm werden die Struktur, die einzelnen Schritte, die Möglichkeit der parallelen Abhandlung und damit eine Verkürzung der Prozesse ermöglicht.
  • Materialentnahmeschein
    • Damit im Unternehmen die Bestände aktuell geführt werden und die Mengenzuordnung auf einzelne Produkte und Kostenstellen möglich ist, werden im Unternehmen Materialentnahmescheine geführt.
    • Es darf keine Materialentnahme ohne entsprechendes Dokument geben.

(12 Punkte)

Aufgabe 5

Lösung

Video

(20 Punkte – a) 3; b) 6; c) 6; d) 5)

Aufgabe 6

a) Aktivtausch (Begründung: Maschine nimmt im Aktiv zu, Bank im Aktiv ab.)

(2 Punkte)

Aufgabe 7

Lösung

Video

(16 Punkte)

Aufgabe 8

Lösung

Video

(19 Punkte – a) 5; b) 6; c) 8)

 

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Übungsklausur

Aufgabe 1

a) Nennen Sie fünf Gründe für einen Einzelunternehmer durch Aufnahme eines weiteren Eigentümers sein Unternehmen in eine Gesellschaft umzuwandeln.

(5 Punkte)

b) Beschreiben Sie den grundlegenden Unterschied zwischen

  • Personengesellschaften und
  • Kapitalgesellschaften

(2 Punkte)

c) Nennen Sie zu den beiden unter b) genannten Gesellschaftsformen je zwei Rechtsformen.

(4 Punkte)

Aufgabe 2

In der Organisationslehre unterscheidet man Aufbau- und Ablauforganisation.

a) Erläutern Sie die Aufgaben

  • der Aufbauorganisation und
  • der Ablauforganisation.

(6 Punkte)

b) Nennen Sie drei Organisationssysteme der Aufbauorganisation.

(3 Punkte)

Aufgabe 3

Die Lagerwirtschaft umfasst die Planung, Steuerung, Durchführung und Kontrolle des Material- und Warenflusses durch das Unternehmen.

a) Nennen Sie fünf betriebliche Zielsetzungen der Lagerwirtschaft.

(5 Punkte)

b) Erläutern Sie zwei Zielkonflikte innerhalb der Zielsetzung der Lagerwirtschaft.

(6 Punkte)

Aufgabe 4

Organisation und deren Entwicklung stellen für Unternehmen eine große Aufgabe dar.

Nennen Sie je zwei Organisationsmittel (Darstellungsformen) und erläutern Sie jeweils den Zweck und den Einsatz innerhalb der betrieblichen Organisation.

(12 Punkte)

Aufgabe 5

Bestellmenge1a

(20 Punkte – a) 3; b) 6; c) 6; d) 5)

Aufgabe 6

Eine Aufgabe der Buchführung ist es, Bilanzveränderungen zu dokumentieren. So hat jeder Geschäftsfall Auswirkungen auf die Posten in der Bilanz. Man unterscheidet vier Möglichkeiten der Bilanzveränderung:

  • Aktivtausch
  • Passivtausch
  • Aktiv-Passiv-Mehrung
  • Aktiv-Passiv-Minderung

Geben Sie für den nachfolgend aufgeführten Geschäftsfall an, welcher der vier oben genannten Möglichkeiten der Bilanzveränderung vorliegt und wie sich die jeweiligen Bestandskonten verändern.

a) Wir kaufen eine Maschine und bezahlen durch Banküberweisung.

(2 Punkte)

Aufgabe 7

Aequivalenzziffer4a

Lösungsschema

Aequivalenzziffer4a2

(16 Punkte)

Aufgabe 8

Kapazitaet1

(19 Punkte – a) 5; b) 6; c) 8)

Gesamt: 100 Punkte

IHK-Bewertungsschlüssel

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H5P: Ein Test

Hier mal ein Video mit Fragen:

https://h5p.org/node/766219

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Tag 5: Prüfungsvorbereitung

Aufgabe 1:

Frühjahr 2013 – Aufgabe 3 – Durchlaufzeit

Video

Aufgabe 2:

Frühjahr 2013 – Aufgabe 8 – Selbstkosten

Video

Aufgabe 3:

Frühjahr 2013 – Aufgabe 9 – Kostenvergleichsrechnung

Video

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Tag 4: Prüfungsvorbereitung

Aufgabe 1:

Mai 2002 – Aufgabe 6 – Prämienlohn

Video

Aufgabe 2:

November 2013 – Aufgabe 3 – Kapazität

Video

Aufgabe 3:

November 2013 – Aufgabe 9 – Gewinnschwelle

Video

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Tag 3: Prüfungsvorbereitung

Aufgabe 1:

November 2003 – Aufgabe 4 – Akkordlohn

Video

Aufgabe 2:

November 2003 – Aufgabe 6 – Fertigungsverfahren

Video

Aufgabe 3:

November 2002 – Aufgabe 6 – Äquivalenzziffer

Video

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Tag 2: Prüfungsvorbereitung

Aufgabe 1:

Mai 2005 – Aufgabe 7 – Kostenfunktion

Video

Aufgabe 2:

November 2004 – Aufgabe 4 – Fertigungsprogramm

Aufgabe 3:

November 2004 – Aufgabe 6 – Gewinnschwelle

Video

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