Ultimatumspiel

Ein Beispiel aus der Verhaltensökonomie ist das Ultimatumspiel:

„Ultimatumspiel mit zwei Akteuren: Einer bekommt vom Versuchsleiter zehn Euro. Diesen Betrag kann er nach Belieben mit der anderen Person teilen, wobei der andere die Aufteilung entweder akzeptieren oder den Vorschlag ablehnen muss. Wenn er die Aufteilung akzeptiert, wird das Geschäft gemacht. Wenn er ablehnt, bekommen beide nichts.“

„Nach dem alten ökonomischen Modell würde man erwarten, dass jemand akzeptiert, wenn er von zehn Euro nur einen abbekommt, denn das ist besser als nichts. Im Labor passiert aber etwas anderes: Angebote, die bei weniger als 40 Prozent liegen, werden regelmäßig abgelehnt.“

Quelle: zeit.de (11.02.2009 – Interview mit Prof. Armin Falk)

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter BWL, Internetressourcen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s